NBA Western Conference: starke Thunder, schwache Mavs

Vor gut zwei Wochen startete endlich wieder die NBA. Eröffnet wurde die Saison durch die Champions aus Cleveland gegen die Knicks aus New York. Im ersten Newsblog zur Saison 16/17 wollen wir uns jedoch zu aller erst der Western Conference widmen, bei der sich auch schon nach nicht einmal einem Achtel der Spiele eine gewisse Tendenz abzeichnet.
Einen erschreckend schwachen Start erwischten die Mavericks um Dirk Nowitzki. Der Forward verletzte sich zu allem Übel bereits zu beginn der Saison und fiel in 3 der 6 gespielten Games aus. Der Fluch der ersten 5 verlorenen Spiele konnte am Sonntag endlich gebrochen werden, als man die Milwaukee Bucks in Overtime mit 86 zu 75 schlug. Neuzugang Harrison Barnes zeigte einmal mehr wie Wertvoll er für die Mavs sein kann und legte ein Career High von 34 Punkten auf.

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Einen, für ihre Verhältnisse sehr guten Start, erwischten dagegen die Los Angeles Lakers, die mit einem Record von 4-3 in die Saison gestartet sind. Man schlug sogar die Golden State Warriors mit 117-97. Der Aufschwung, mit dem nach Kobes Kariere Ende nicht wenige gerechnet haben, gelingt vor allem dank der beiden jungen Guards Jordan Clarkson und Snapchat Legende D’angelo Russell. Beide legen in etwa 15 Punkte pro Spiel auf  und finden zusätzlich auch immer öfter frei stehende wie Mitspieler wie Nick Young, der nicht mehr nur wilde Dreier nimmt, sondern unter neu Coach Luke Walton auch in der Lage ist, eine vernünftige Defense zu spielen. Wir sind gespannt wo der Weg der Lakers hingeht und ob sie tatsächlich die Playoffs erreichen können.

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Das größte Thema der Offseason und der Free Agency war der Wechsel von Ex-MVP Kevin Durant von seinen Thunder zu den Golden State Warriors um Steph Curry. Viele rechnet mit einer weiteren Gala Saison der Warriors, die letztes Jahr den besten Record aller Zeiten aufs Parkett legten und die 72-10er Saison der Bulls toppten, in dem sie mit 73 Siegen und nur 9 Niederlagen die Regular Saison beendeten. Jetzt haben die Warriors bereits 2 ihrer ersten 7 Spiele verloren, ein neuer Rekord scheint bereits jetzt aussichtslos. Jedoch ist das auch nicht das Ziel von Headcoach Steve Kerr. Er will nach dem Debakel der verspielten 3-1 Führung in den letzten Finals den Titel wieder nach Oakland holen. Das ist das einzige was für die Warriors in diesem Jahr zählt. Im übrigen: An Kevin Durant lag es nicht, dass bereits zwei Spiele verloren wurden. Gegen sein Ex Team aus Oklahoma legte der Forward 39 Punkte auf. KD ist spätestens seit dem 122:96 Blowout gegen die Thunder in seiner neuen Heimat angekommen. Bis zuletzt sprach man allerdings davon, dass Steph Curry und Klay Thompson am neuen go-to-guy zu knabbern haben. Sogar Currys unfassbare 157-Spielen-in-Folge-Dreier-Treffen-Serie fand gegen die Lakers ein Ende. Keiner der 10 Versuche von Downtown des MVP’s fand den Weg durch den Korb.
Allerdings wäre Steph nicht Steph, wenn er nicht gleich im nächsten Spiel gegen die New Orleans Pelicans einen neuen NBA-Rekord aufgestellt hätte: Steph traf 13 von 17 Dreier Versuchen und hat damit seinen eigenen Rekord von 12 verwandelten Dreiern in einem Spiel, den er sich noch mit Kobe Bryant und Donyell Marshall teilen musste, noch einmal verbessert. „Es ist ein cooler Rekord, aber er wird wahrscheinlich nicht lange halten, so wie die Jungs in dieser Liga schießen“ sagte der MVP nach dem Spiel. Nicht unwahrscheinlich, dass der fiktive neue Rekordhalter ebenfalls ein Blau Gelbes Trikot trägt und aus der Stadt mit der Goldenen Brücke kommt.

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Ein weiterer Guard sorgt derweil ebenso für Aufruhe: Russell Westbrook. Dieser legte in den ersten Spielen unglaubliche Zahlen auf, averaged neben 33,2 Punkten pro Spiel 8,3 Assists und 9 Rebounds. Es spricht für den Back-to-Back All Star Game MVP, dass fast jeder mit solchen Zahlen gerechnet hat. Weniger rechneten die Leute allerdings damit, dass Westbrook es zusätzlich auch noch schafft, nach 7 Spielen auf dem Top Seat in der Western Conference zu stehen. 6 der ersten 7 Spiele konnten gewonnen werden, lediglich gegen die Übermächtigen Warriors zog man den Kürzeren. Und das, obwohl nach KD’s Abgang nicht wenige mit Playoffs ohne Thunder rechneten. Selbst die Clippers (6-1) konnten von Russ und Co mit 85:83 geschlagen werden.
Alles in allem scheint die Western Conference, vorallem in der Spitze, etwas ausgeglichener zu sein als in der letzten Saison. Auch wenn natürlich damit zu rechnen sein muss, dass die Warriors auch dieses Jahr früher oder später alles zerschießen werden. Dahinter spitzt es sich immer weiter zusammen: Die Clippers werden immer stärker, die Thunder spielen super und auch die Spurs sollte man nie abschreiben. Und vielleicht schafft es ja ein Überraschungsteam, den Großen einen Streich zu spielen. Wir freuen uns auf die nächsten Wochen der Saison!

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Seb

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